Krise hin oder her, der Handel bildet aus | |
(02.08.10) Im Handel ist kein Rückgang der Ausbildungsbereitschaft feststellbar. Die Betriebe lassen sich in dieser Frage durch die wirtschaftlichen Unsicherheiten nicht beeinflussen. Die Lehrstellenzahl bleibt seit Jahren stabil.Der Handel passt in diesem Bereich gut in das allgemeine Bild des Lehrstellenbarometers, das vom Bundesamt für Berufsbildung und Technologie BBT regelmässig erhoben wird: Im Frühjahr wurden 76‘000 Lehrstellen gezählt. Das sind zwar 2‘500 weniger als letztes Jahr. Weil die Zahl der Jugendlichen, die eine Stelle suchen, ebenfalls um 2‘000 zurückgegangen ist, kann die Lage auf dem Lehrstellenmarkt aber als konstant bezeichnet werden.
In den ersten Augusttagen werden 462 junge Menschen ihre kaufmännische Grundbildung in einem Handelsbetrieb antreten. Von ihnen werden geschätzte 440 in drei Jahren das eidgenössische Fähigkeitszeugnis EFZ erhalten. Diese Zahl entspricht denen der Vorjahre und beweist, dass die Handelsbetriebe auch in der Krise zur Ausbildungsverantwortung stehen. Abgesehen davon, dass für die wirtschaftlich besseren Zeiten qualifizierter Nachwuchs bereitstehen muss, wissen alle Betriebe, die Lernende ausbilden, dass diese jungen Menschen schon während der Ausbildungszeit mit einer hohen Motivation Beachtliches zu leisten vermögen. Es lohnt sich für eine Firma also mehrfach, in den Nachwuchs zu investieren.
VSIG Handel Schweiz ist froh über diese erfreulichen Tatsachen und beglückwünscht die neuen Lernenden und die Lehrfirmen zum Start in das neue Ausbildungsjahr.
Kontaktpersonen für weitere Auskünfte: Ueli Stursberg, 1. Sekretär: Tel. 061 228 90 31 Andreas Steffes, Sekretär: Tel. 061 228 90 32
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